Und ewig seid ihr mein

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«Schuldig ist, wer vergisst»

Eine grausige Entdeckung: An einem Flussufer werden menschliche Innereien gefunden. Für den Kriminalpsychologen Balthasar Levy und seine Chefin Michaelis hat der Fund eindeutig mit älteren, ungelösten Fällen zu tun. Der Profiler lässt Mitglieder einer Satanistengruppe festnehmen, aber dann verschwindet eine weitere Frau. Und die Anrufe des Serienkillers bei Levy nehmen kein Ende.

Rezensionen

„Der erste deutsche Kriminalroman, der sich mit vergleichbaren Büchern aus Skandinavien oder den USA messen kann.“ (Nürnberger Nachrichten)

„Ein Krimi in der Tradition von ‚Fight Club‘ und ‚Angel Heart‘ – gruselig und spannend bis zur letzten, unerwarteten Wendung.“ (kulturnews.de)

„Klarer, geradliniger Ausdruck. Hohe Spannungskurve. Grandios!“ (krimi-couch.de). Hier den ganzen Artikel lesen.

„Große Kriminalliteratur.“ (Main Post)

„Stimmung wie in David Lynchs ‚Lost Highway‘.“ (heidelberg-aktuell)

„Ein finsterer Thriller … kunstvoll arrangiert. Nur Mut beim Lesen.“ (berlinkriminell.de)

„Grausig-schauriger Hammer-Thriller.“ (Hugendubel)

„Wer Tess Gerritsen und Val McDermid liebt, ist hier genau richtig.“ (amazon)

„Manch einer mit schwachen Nerven sollte dieses Buch nicht alleine in der Nacht lesen.“ (140km.de)

Textauszug

Es ist nur ein schmaler Grat zwischen Verstand und Trieb.

Der, der sich selbst den Namen Der Meister gegeben hatte, betrat den Aufzug von der Tiefgarage her. Sein Ziel war der fünfte Stock. In wenigen Minuten würde sie ihre Wohnung verlassen.

Im blanken Metall der Kabinentür korrigierte er den Sitz der Krawatte, zupfte das Revers des Anzugs zurecht und sah auf seine matt glänzenden Schuhe hinab. An seiner äußeren Erscheinung gab es nichts auszusetzen; er war eine attraktive Erscheinung. Nicht wenige Frauen würden sich in seiner Nähe wohl fühlen und darauf hoffen, von ihm angesprochen zu werden.

Die Stimme aus den Ohrstöpseln trieb ihn vorwärts, ließ nicht ab, ihn zur Wohnung dieser Frau zu führen.

Dein Schweiß. Dein warmes Blut.

Sein Herz schlug im Gleichklang der pulsierenden Musikbeats. Die Erwartung, seine Hände bald auf ihr weißes Fleisch zu legen, es zu kneten und zu formen, es in Stücken aus dem Körper zu schneiden, euphorisierte ihn.

Vor zwei Wochen hatte er sie gefunden, diese Frau, die wie ein Donnerschlag in sein Leben getreten war. Sie war ursprünglich nicht seine erste Wahl gewesen, hatte sich an jenem Abend zwischen ihn und sein auserwähltes Opfer gedrängt. Auf dem Parkplatz hinter dem Supermarkt war es gewesen. Der Wagen stand in Position, er war bereit zuzuschlagen. Doch dann kam sie, quetschte sich mit dem Sportwagen in die Lücke. Als sie ausstieg und ihm frech ins Gesicht lachte, wusste er, dass nur sie diejenige sein konnte.

Da war er, dieser Blick, den er unter all den anderen bisher nicht gefunden hatte.

Er gab die andere auf.

An der Kasse stand sie vor ihm. Er las in ihren Einkäufen. Eine Flasche Rotwein, Tagliatelle, eine Hand voll italienische Kräuter, eine Artischocke, eine Lage fein geschnittener Schinken, zum Dessert eine kleine Honigmelone und die Nachtausgabe der Stadtzeitung. Die Einkäufe einer Alleinstehenden.

Ihr Heimweg endete in ihrer Tiefgarage. Er parkte den Wagen hinter einer Säule und schaute sich um, wo die Überwachungskameras positioniert waren.

Sie wählte den gut beleuchteten Frauenparkplatz, mühte sich mit den Einkäufen und dem Aktenkoffer das kurze Stück zum Aufzug. Die Fahrt ging in den fünften Stock. Es gab nur drei Namensschilder dort.

Auf goldglänzendem Metall las er: Tessa Fahrenhorst.

Wie er vermutet hatte: Er hörte kein Wort hinter der Tür, sie war allein stehend. Sie war perfekt.

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Thriller

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